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25.11.2017 - 21:00 Uhr

35 Jahre Filmclub Brixen: Solaris (in deutscher Sprache)

UDSSR 1972, 167 Min.
Regie: Andrei Tarkowski
Mit: Donatas Banionis, Natalja Bondartschuk, Jüri Järvet

Der Psychologe Kris Kelvin wird zu dem Planeten Solaris beordert, dessen Erforschung sich seit längerem in einer Krise befindet. Vor der Abreise besucht Kelvin seine Eltern. Sein Vater hat seinen Freund Berton eingeladen, weil Berton meint, dass die Erfahrungen, die er während seiner früheren Mission auf Solaris gemacht hat, für Kelvin bedeutsam sein könnten. Während eines Fluges meinte er, menschliche Figuren auf der Oberfläche des von einem riesigen Ozean bedeckten Planeten ausmachen zu können.

Kelvin reist zu der Raumstation, die über dem Planeten schwebt. Die Station befindet sich in einem chaotischen Zustand, von den beiden Wissenschaftlern Snaut und Sartorius erhält Kelvin nur marginale Auskünfte. Gibarian, der dritte Wissenschaftler, hat sich umgebracht. Am nächsten Morgen erwacht Kelvin in seiner Kajüte neben einer jungen Frau. Diese gleicht bis aufs Haar seiner toten Frau Hari, für deren Selbstmord er sich verantwortlich fühlt. Bald erfährt Kelvin, dass alle Forscher auf der Station mit ihren menschgewordenen Erinnerungen konfrontiert sind. Snaut hat resigniert, während Sartorius verbissen an einer Methode zur Neutralisierung der Erscheinungen, die sie „Gäste“ nennen, arbeitet.

Kelvin versucht mehrfach, sich Haris Doppelgängerin zu entledigen, doch diese kehrt immer wieder unversehrt zu ihm zurück. „Hari“ entwickelt zusehends ein eigenes Bewusstsein: Weil sie ein Gespräch belauscht hat weiß sie, dass sie ein Duplikat aus Kelvins Erinnerungen ist. Sie unternimmt einen Selbstmordversuch, indem sie flüssigen Sauerstoff trinkt, erwacht aber bald wieder zum „Leben“. Später tritt sie zunehmend als eigenständige Persönlichkeit auf, und Kelvin nimmt sie als solche an. Als Kelvin zusehends in seinen Erinnerungen versinkt, lässt sie sich von Sartorius durch einen Annihilator vernichten. Die Forscher bestrahlen den Ozean mit Kelvins Elektroenzephalogramm, woraufhin sich Inseln auf dessen Oberfläche bilden. In der letzten Szene besucht Kelvin seinen Vater, doch das Wiedersehen entpuppt sich als Illusion: Das Elternhaus und der Vater sind Materialisationen aus Kelvins Gedächtnis.

Anmeldung & Info:

Veranstalter: Filmclub

Karten:
ab 20:30 Uhr an der Kasse

Weiterführender Link: www.filmclub.it

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